50 Jahre Spielmannszug St. Arnold

 

Spielmannszug zum 50-jährigen Jubiläum 1999


Festprogramm:

Samstag, 8. Mai

17 Uhr:

Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Josef  

19 Uhr:

Festkommers mit den Abordnungen der Neuenkirchener Vereine und der geladenen Spielmannszügen und den aktiven und passiven Mitgliedern des Spielmannszuges St. Arnold.

 

 

Sonntag, 9. Mai

13:30 Uhr:

Sternmarsch der geladenen 19 Spielmannszüge durch die St. Arnolder Straßen zur Josefschule, anschließend gemeinsamer Marsch zum Festplatz am Sepp-Herberger-Stadion. 

Anschließend: 

Musik auf der Bühne, Kaffee und Kuchen auf dem Festzelt, und für die kleinen Besucher wurden eine Hüpfburg und verschiedene Spielstände aufgebaut.                                  


Am 8. und 9. Mai 1999 feierten wir unser 50-jähriges Bestehen des Spielmannszuges St. Arnold und aktive und ehemalige Mitglieder feierten ebenso mit wie viele Gäste.

Vorrausgegangen war ein Festhochamt in der St. Josefs-Kirche zur St. Arnold. Pastor Heinrich Preun beglückwünschte den Spielmannszug zum Goldjubiläum und stellte fest, daß er als Pennäler im Gründungsjahr des Spielmannszuges St. Arnold kennenlernte. Da wußte er allerdings noch nicht, daß er hier eines Tages der Pastor sein würde.

Guido Garmann, Vorsitzender des Spielmannszuges, begrüßte die Gäste - unter ihnen damaliger Bürgermeister Karl Berning und Gemeindedirektor Wolfgang Strotmann, Pastor Heinrich Preun und Vertreter vieler Vereine und Verbände.

"Nicht nur die Zahl der Jahre entscheide", so sagte Bürgermeister Berning in seinem Grußwort, "sondern das, was geleistet worden war. Musik sei Leben und schaffe Begeisterung". Berning ordnete die Spielmannszüge in den festen Bestandteil des kulturellen Lebens in Neuenkirchen ein und überreichte einen gefüllten Briefumschlag.

Alfred Wagner hielt als "Ehemaliger" des Spielmannszuges die Festansprache. "Die Musik des Spielmannszuges sei anspruchsvolle Musik, mit viel Takt und Rhythmik", stellte Wagner fest und erinnerte daran, daß der Spielmannszug zeitgleich mit der Bundesrepublik den Geburtstag feiern könne. Wagner blickte fünf Jahrzehnte zurück und erinnerte and die alte Feldschule am Kanal, den Bau der Josefschule und der Kirche. 

Einen besonderen Gruß galt dem letzten lebenden Tambourmajor Ewald Lauel und dieser erhielt stürmischen Beifall. Viel Lob verteilte Wagner auch an die ehemaligen Spielmannszugmitglieder, die unter der Leitung des früheren Tambourmajors Helmut Veltel am Samstag Abend ihren umjubelten Auftritt hatten. Eigens für das Jubiläum hatten sie seit vielen Wochen wieder geübt, um an diesem Wochenende noch mal aufzutreten.

Wagner lobte den enormen Einsatz der Spielmannszüge, denn hier werde wichtige Jugendarbeit geleistet. "Der Spielmannszug Neuenkirchen-St. Arnold hat in fünf Jahrzehnten Höhen und Tiefen erlebt", so Wagner, "und was wäre St. Arnold ohne seinen Spielmannszug". Daß der so munter bleibe wie man ihn heute erlebt habe, war sein abschließender Wunsch.

Mit dem Marsch "Preußens Gloria" stellten sich dann die "Ehemaligen" vor. Als dann noch der Ewald Lauel den Tambourstock übernahm, wurde der Jubel zum Orkan. Hier zeigte sich: Das was ein Spielmann einmal erlernt hat, vergißt er sein ganzes Leben nicht wieder. Die "Ehemaligen" waren mit Begeisterung bei der Sache.

Im Anschluß an den Festkommers feierten die 250 Gäste im Festzelt auf dem Schützenplatz das 50-jährige Jubiläum noch bis tief in die Nacht.

Glanzvoller Höhepunkt und Abschluß des 50-jährigen Jubiläums des Spielmannszuges St. Arnold war der Sternmarsch von 19 Spielmannszügen und Musiktruppen am Sonntag Nachmittag zum Schulplatz. Bürgermeister Karl Berning begrüßte die Musikanten aus nah und fern und danach folgte der gemeinsame Marsch zum Schützenplatz und Jubiläumsausklang.


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